Sonderausstellungen

Die Sonderausstellungen im Stadtmuseum sind zeitlich begrenzt und zeigen Einzelaspekte der stadt-, kultur- und kunstgeschichtlichen Entwicklung in der Stadt Brandenburg an der Havel.

Am 11. November 1918 fand in den Nachmittagsstunden die bisher größte Demonstration der Einwohnerschaft der Stadt Brandenburg statt.
Das Wohlfahrtsforum entstand 1928 -1930
Es gehört zu den Hauptwerken des
"Neuen Bauens" in Brandenburg
Demonstration am 12. 11.1989.
Ca. 12000 Brandenburger nahmen teil.

Enttäuschung Sehnsucht Hoffnung

Die zeithistorische Ausstellung unter dem vollständigen Titel „Enttäuschung Sehnsucht Hoffnung - Lebenswege entlang gesellschaftlicher Umbrüche in der Stadt Brandenburg an der Havel“ möchte  Besucherinnen und Besucher auf eine anschauliche Geschichtsreise durch das „kurze 20. Jahrhundert“ mitnehmen. Der historische Rahmen umfasst die Zeit von der Novemberrevolution und der Ausrufung der Weimarer Republik in den Jahren 1918/19 bis zur friedlichen Revolution im Jahr 1989. Diese Zeiten der verschiedenen Epochenwechsel brachten für Brandenburg massive Brüche und Veränderungen mit sich – für die Bürgerinnen und Bürger auf politischer Ebene, für die Wirtschaft, Kultur und Bildung aber auch bis in die Familien hinein. Wichtiger Ansatz des Projektes ist es, Geschichte anhand individueller Biographien darzustellen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die spannende Frage, welche Enttäuschungen erlitten die Bürgerinnen und Bürger, welche Sehnsüchte und Hoffnungen erwuchsen aus diesen Situationen.
Unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen erstritten und erkämpften mutige Männer und Frauen Deutschlands erste Demokratie. Welche Rolle spielten Personen wie der Oberbürgermeister Franz Schleusener oder der Stadtverordnetenvorsteher Otto Sidow (SPD-Mitglied)? Wer kennt Else Fisch, eine der drei ersten Frauen, die in die erste Stadtverordnetenversammlung, die nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht im Jahre 1919 durchgeführt wurde,  gewählt wurde.  Wie gestaltete sich das Leben politisch aktiver Menschen in zwei Diktaturen – erzählt am Schicksal von Charlotte  Grupa, geb. Henschel und ihrem Bruder Fritz Henschel. Was können uns die Mitglieder des Friedensarbeitskreises der evangelischen Kirche über ihren Kampf gegen Aufrüstung und für Frieden in den 80iger Jahren erzählen, sind ihre Hoffnungen und Sehnsüchte erfüllt worden? Oder machten sich auch Enttäuschungen breit?
Die Ausstellung wird begleitet durch ein interessantes Veranstaltungsprogramm.
Schülerinnen und Schüler des von Saldern-Gymnasiums beteiligen sich im Rahmen ihres Unterrichtsthemas „Leben in zwei Diktaturen“ an der Ausstellung.

Ausstellungsdauer: 22.02.2019 bis 23.02.2020
Ort: Stadtmuseum im Frey-Haus, Ritterstraße 96

http://sonderausstellung.stadtmuseum-brandenburg.de

 

 

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